Schafkopfturnier

R E G E L N 

Schafkopfturnier

Spielregeln und Teilnahmebedingungen

Teilnahmegebühr: 5,00 Euro

Gespielt werden 2 Runden zu je 20 Spielen ohne Zeitbegrenzung. Die Tische und Plätze der beiden Runden werden vorher ausgelost. Tisch- oder Platztausch ist nicht gestattet. Das Spiel beginnt in jeder Runde auf ein Zeichen der Spielleitung an allen Tischen gleichzeitig

Jeder Spieler muss deutlich lesbar (Block-Druckschrift) die Nummer der Teilnehmerkarte, Vornamen, Zunamen und Wohnort in die Punkteliste eintragen.

Gespielt wird entweder ohne Geld oder nach Vereinbarung am Tisch (Rufspiel 5-10 Cent, Solo 20-50 Cent, Bauern 5-10 Cent).

Kommt kein Rufspiel zustande, ruft der Eichelober. Sollte der Eichelober keine Rufkarte besitzen, so muss er Renonce spielen. Dies muss aber den Mitspielern gegenüber ausgesprochen werden. Sollte der Eichelober alle drei Asse in seiner Karte haben, so muss er einen Zehner rufen. Der gerufene Spieler kann unter dem Ruf-Zehner ausspielen, solange er mindestens 4 Karten der gleichen Farbe besitzt.

Verloren hat der Spieler mit 60 Augen. Mit 29 Augen sind der Spieler oder die Gegenspieler Schneider. Jeder Spieler muss seine Spiele selbst ausführen.

Contra (Stoß) haben keine Auswirkungen auf die vergebenen Punkte.

Das Unterspiel farblos ist erlaubt (gewöhnlicher Wenz).

Bei Eigenspielen (Wenz und Solo) hat wie folgt Vorrang: Wenz farblos - Solo - Wenz tout - Solo tout. Bei gleichrangigen Spielen ist der Spieler vorrangig, der zuerst meldet. Die gespielten Solis und Wenze bitte in der Wertungsliste mit einem Kreis umranden.

Die Punktewertung ist folgende:

GewinnerVerliererEinfaches Rufspielje 1+je 1-Einfaches Rufspiel Schneiderje 2+je 2-Einfaches Rufspiel schwarz (Durch)je 3+je 3-Solospiel6+je 2-Solo-Schneider9+je 3-Solo- schwarz (Durch)12+je 4-Solo-tout24+je 8-Geschrieben werden Plus (+) und Minus (–) Punkte. Beachten Sie bitte das Muster auf der Rückseite. Laufende Ober oder Unter werden mit 3 und bis 4 bzw. 14 bezahlt (je nach Vereinbarung), bleiben aber in der Wertungsliste unberücksichtigt (keine Ober und Unter schreiben).

Solo-tout sind vor dem Ausspielen der Aufsicht zu melden. Solo-tout ist erst ab 3 laufende Ober erlaubt. Als Fehlfarben sind bis 2 Asse oder As und Zehner der gleichen Farbe gestattet. Das Spiel muss von der Aufsicht auf der Punkteliste abgezeichnet werden. Wenz-tout sind vor dem Ausspielen der Aufsicht zu melden.

Jedes Spiel muss bis zum letzten Blatt ausgespielt werden. Legt ein Spieler die Karten offen auf, und der Gegner macht noch einen Stich, hat die Gegenpartei gewonnen.

Falschspiel, wissentlich falsche Eintragung oder zu lautes Protestieren werden mit dem Ausschluss des Spielers geahndet. Die Einsätze werden nicht zurückbezahlt.

Ein Spieler jeder Partie muss die Liste führen. Der Schreiber wird vor Spielbeginn von der Spielleitung bestimmt und ist für die Abgabe der Liste verantwortlich. Ein Wechsel der Schreiber ist nur mit Zustimmung der Aufsicht gestattet.

Jeder Spieler ist verpflichtet, die Liste zu kontrollieren.

Streichungen oder Änderungen auf der Punkteliste sind nur von der Aufsicht gestattet und müssen von dieser abgezeichnet werden.

Vor Abgabe der Liste muss jeder Spieler die Richtigkeit der Eintragungen und der Gesamtpunktzahl durch Unterschrift bestätigen und anerkennen.

Es muss bei jedem Spiel die Karte gemischt und abgehoben werden. Es kann auch öfters abgehoben werden. Pochen oder Klopfen ist verboten. Weder der Geber noch der Abheber schauen vor, während und nach dem Misch- und Abhebevorgang unter die Karten.

Ausgegeben werden "4 x 2" Karten. Sollte sich ein Spieler öfter vergeben, kann der Geber oder auch die gesamte Partie ausgeschlossen werden.

Preisbewertung
1. Preis = höchste Punktzahl
2. Preis = nächst niedere Punktzahl; bei gleicher Punktzahl entscheiden zuerst die gespielten, gewonnen Solo-tout. Danach die insgesamt gespielten, Solo-tout. Danach die gewonnenen Solo und danach die insgesamt gespielten Solo. Sollte sich dann nochmals eine Gleichheit ergeben, so entscheidet das Los.

Bei Unklarheiten, die sich unter den Spielern am Tisch und der Aufsicht nicht schnellstens zur Zufriedenheit aller Beteiligten klären lassen, ist über die Aufsichtsperson der Spielausschuss anzurufen. Dieser entscheidet in letzter Instanz endgültig über alle auftretenden Unklarheiten der Spiele, des Spielablaufs einschließlich etwaiger Ausschlüsse und der Punkteerrechnung. Die Entscheidungen des Ausschusses sind nicht anfechtbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Reklamation ist sofort vorzubringen. Ist in der Punkteliste ein Spiel mehr angeschrieben, ist die Anrufung des Ausschusses nicht mehr möglich.

Im ersten Spiel in beiden Durchgängen ist kein Solo-tout, Solo schwarz, Wenz-tout oder Wenz schwarz erlaubt.

Mündlichen Anweisungen der Spielleitung ist Folge zu leisten.


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