Kuhbingo

G R O ß R E U T H E R   K I R C H W E I H     H . D . V . 

Bitte


Kuhbingo ist angelehnt an ein traditionelles Spiel, mit dem sich früher die Bauernburschen vergnügten. Eine Kuh und eine auf quadratische Felder aufgeteilte Wiese - mehr braucht es dazu nicht. Denn dann heißt es nur noch abwarten, auf welche Felder der Wiederkäuer seine Fladen ablädt. Gewinner ist derjenige, der das Feld richtig tippt. Die Felder werden exklusiv für je zwei Euro verkauft. Es kommen je nach Bedarf zwischen 200 und 400 Felder-Lose in den Verkauf. Durch die begrenzte Anzahl der Lose ist die Gewinnchance verhältnismäßig hoch. Die Lose können von Freitag bis Sonntagmittag im Bierzelt erworben werden. Am Sonntag, den 12.06.05 zwischen 13 und 14 Uhr fand zum ersten Mal das Kuh-Bingo direkt neben dem Festzelt statt.


U N D   S O   S I N D   D I E   S P I E L R E G E L N 

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Aus einem Lostopf können verdeckt Lose für zwei Euro gezogen werden, die jeweils einem Quadrat von ca. 1 qm auf der Wiese zugeordnet sind. Eine bestimmte Auswahl ist nicht möglich. Die Felder sind alphabetisch und numerisch gekennzeichnet. Die Kennzeichnung erfolgt mittels Fußballfeldlinien. Alle Felder der Weide werden verkauft, so dass auf jeden Fall ein Gewinner ermittelt werden kann. Die Größe der Weide richtet sich nach den verkauften Losen, jedoch maximal 400 Felder.

Am Sonntagmittag zwischen 13 und 14 Uhr wird die Kuh auf die Weide gelassen. Das Losfeld, auf dem der Kuhfladen erstmalig fällt, gewinnt. Sollte die Kuh wider Erwarten auf die Grenze zwischen den Feldern ihre Fladen abladen, so entscheidet eine Jury, welches Feld den größeren Teil abbekommen hat.

Die Vergabe des Lospreises erfolgt auf jeden Fall am Montag zwischen 20h und 21h Uhr.

Einzige Bedingung für den Erhalt des Preises ist, dass der Preis am Montag, den 13.06 in der Zeit zwischen 20h und 21h im Bierzelt gegen Rückgabe des Gewinnloses abgeholt werden muss.

Ist das nicht der Fall, so werden die dreihundert Euro einer Kindertagesstätte gespendet. Sobald die Kuh ihr Geschäft erledigt hat, werden das Zielfoto und das Gewinnlos beim Festwirt an der Schänke im Bierzelt ausgehängt.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, die Jury besteht aus mindestens vier Großreuther Bürgern und dem Festwirt. Die Kuh steht zwischen 13h und 23h Uhr unter dauernder Beobachtung. Sollte die Kuh in dieser Zeit keine Kuhfladen abladen (was nach Auskunft von Experten fast unmöglich ist), so wird der Geldbetrag einer Kindertagesstätte gespendet.

Übrigens, das Landwirtschaftsministerium Baden-Württemberg hat kürzlich festgestellt, dass die Würde der Kuh durch Kuhbingo nicht verletzt werde: "Die Empfindungen einer Kuh, die beim Absetzen von Kot von einer größeren Anzahl von Menschen beobachtet und gegebenenfalls angefeuert wird, entziehen sich derzeit der wissenschaftlichen Nachprüfbarkeit", heißt es dort in bestem Beamtendeutsch.


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